Finanzen – ehrlich handeln, handlungsfähig bleiben
Die Lage ist, wie sie ist – und das sage ich dir klar
Die Aufgaben aller Kommunen wachsen. Denn Bund und Länder bürden den Kommunen pauschal Aufgaben auf, ohne sich dann angemessen an der Finanzierung zu beteiligen. Auf den Kosten zur Lösung der Aufgabe bleiben die Kommunen oft einfach sitzen. Und so stehen sehr viele von ihnen unter immer weiter steigendem finanziellen Druck – und auch Springe spürt ihn.
Seien wir ehrlich: Die finanzielle Situation in Springe ist angespannt. Das ist keine Schlagzeile. Das ist Realität.
Ein fairer Finanzausgleich zwischen Bund, Land und Kommunen ist für mich nicht optional – er ist Voraussetzung für kommunale Handlungsfähigkeit. Dafür werde ich mich einsetzen. Beim Land Niedersachsen und beim Bundestag in Berlin. Laut und beharrlich.
Ohnmacht ist keine Haltung
Gleichzeitig dürfen wir uns vor Ort nicht in Ohnmacht einrichten und uns in Jammerei ergehen. Solange die Rahmenbedingungen so sind, wie sie sind, tragen wir vor Ort die Verantwortung für das, was wir selbst beeinflussen können.
Das bedeutet für mich als Bürgermeisterin: klare Prioritäten setzen. Einen Haushalt, der unsere Pflichtaufgaben sichert. Investitionen, die langfristig tragen. Und den Mut, offen zu sagen, was geht – und was im Moment nicht.
Finanzielle Verantwortung heißt Klarheit
Finanzielle Verantwortung bedeutet für mich: ehrlich kommunizieren, klug priorisieren und Entscheidungen transparent erklären. Nicht schönreden. Nicht versprechen, was nicht geht. Sondern dir ganz klar sagen, was ist – und was wir daraus machen können.
Denn du hast ein Recht darauf zu wissen, wie deine Stadt mit Geld umgeht. Und wie Entscheidungen zustande kommen.
Gemeinsam nach Chancen suchen
Handlungsfähig zu bleiben heißt auch: gemeinsam nach neuen Wegen suchen. Wo können wir effizienter werden? Wo können Kooperationen helfen – mit Nachbarkommunen, mit Vereinen, mit lokalen Unternehmen? Wo liegen Chancen, die wir bisher noch nicht genutzt haben?
Diese Fragen will ich nicht alleine beantworten. Ich möchte sie mit dir und mit allen anderen Menschen in Springe stellen – und gemeinsam Antworten finden. Denn handlungsfähig bleibt unsere Stadt nicht durch Wunschdenken, sondern durch Klarheit, Zusammenarbeit und Weitsicht.
Meine Vision für Springe
Ich möchte, dass Springe eine Stadt ist …
- in der Finanzen klar und verständlich kommuniziert werden.
- in der Entscheidungen nachvollziehbar und transparent sind.
- in der wir gemeinsam Prioritäten setzen – ehrlich und mit Weitblick.
- in der Menschen sagen können: »Hier wird verantwortungsvoll mit unserem Geld umgegangen.«
Möchtest du das auch? Dann lass uns das gemeinsam schaffen. Am 13. September 2026: Deine Stimme für Petra Keck!
Als deine Bürgermeisterin will ich diese drei Dinge schaffen:
Verbinden. Vereinfachen. Voranbringen.
Ich bin überzeugt, dass die besten Entscheidungen selten dort entstehen, wo alle derselben Meinung sind.
Sie entstehen dort, wo unterschiedliche Erfahrungen ernst genommen werden.
Springe lebt von seiner Vielfalt.
- Von den Menschen in unseren Ortsteilen.
- Von Vereinen und Unternehmen.
- Von Ehrenamtlichen.
- Von den Mitarbeitenden der Verwaltung.
- Von den gewählten Ratsmitgliedern.
Jede und jeder sieht unsere Stadt aus einer anderen Perspektive. Genau darin liegt eine große Chance.
Ich höre in Gesprächen oft lange zu. Nicht weil ich zögere. Sondern weil ich verstehen möchte.
Mich interessiert nicht nur, welche Lösung jemand vorschlägt, sondern vor allem, welches Anliegen dahintersteht.
Denn häufig stellen Menschen unterschiedliche Forderungen – verfolgen aber dasselbe Ziel. Wenn wir dieses gemeinsame Ziel erkennen, entstehen oft Lösungen, auf die vorher niemand allein gekommen wäre.
Genau darin sehe ich die Aufgabe einer Bürgermeisterin. Nicht möglichst viele Antworten selbst zu geben. Sondern unterschiedliche Perspektiven so zusammenzubringen, dass gute gemeinsame Entscheidungen entstehen.
Dafür braucht es eine andere Gesprächskultur.
- Weniger übereinander reden.
- Mehr miteinander.
- Weniger Energie im Gegeneinander verlieren.
- Mehr Zeit dafür, gemeinsam gute Lösungen zu entwickeln.
Als parteiunabhängige Bürgermeisterin möchte ich genau dafür den Rahmen schaffen.
Zwischen Verwaltung und Bürgerschaft.
- Zwischen Rat und Verwaltung.
- Zwischen den Ortsteilen.
- Zwischen Tradition und neuen Ideen.
Denn ich bin überzeugt:
Die Stärke einer Stadt zeigt sich nicht daran, dass alle dieselbe Meinung haben. Sie zeigt sich daran, ob unterschiedliche Menschen gemeinsam Zukunft gestalten können.
Ich glaube nicht, dass unsere Welt einfacher geworden ist.
Im Gegenteil.
Gesetze, Förderprogramme, Zuständigkeiten, Digitalisierung, Finanzen – vieles wird immer komplexer.
Deshalb bedeutet Vereinfachen für mich nicht, Probleme kleinzureden. Vereinfachen bedeutet, Orientierung zu schaffen. Ich möchte Zusammenhänge verständlich machen. Erklären, warum Entscheidungen getroffen werden. Und dafür sorgen, dass die richtigen Menschen frühzeitig miteinander sprechen, statt später Missverständnisse auszuräumen.
Eine gute Verwaltung erkennt man nicht daran, dass sie möglichst viele Regeln hat. Sondern daran, dass Menschen wissen, an wen sie sich wenden können. Dass Abläufe nachvollziehbar sind. Und dass Lösungen gesucht werden, statt Zuständigkeiten weiterzureichen.
Dabei helfen digitale Möglichkeiten. Vor allem helfen aber engagierte Mitarbeitende. Die rund 340 Menschen in unserer Stadtverwaltung kennen ihre Aufgaben, ihre Herausforderungen und oft auch die Ideen, wie Dinge besser funktionieren könnten.
Als Bürgermeisterin werde ich keine „fertigen Lösungen“ mitbringen – und kann ich auch gar nicht.
Sondern indem wir gemeinsam Prozesse hinterfragen, voneinander lernen und den Mut haben, Dinge einfacher zu machen. Ich weiß, dass Mitarbeitende eines Unternehmens – und auch der Verwaltung, Lösungen oft besser finden als ein externes Beratungsunternehmen.
Auch bei unseren Finanzen wünsche ich mir Klarheit für die Bürgerinnen und Bürger. Nicht jedes Vorhaben wird sofort möglich sein. Aber ich möchte offen erklären, welche Prioritäten wir setzen, warum wir sie setzen und welche Auswirkungen unsere Entscheidungen heute und in Zukunft haben.
Denn ich bin überzeugt:
Verständlichkeit schafft Vertrauen.
Und Vertrauen ist die Grundlage für gute Zusammenarbeit.
Eine Stadt entwickelt sich nicht dadurch weiter, dass wir immer wieder über dieselben Projekte sprechen.
Sie entwickelt sich weiter, wenn aus guten Ideen gute Entscheidungen werden – und aus Entscheidungen gemeinsames Handeln. Genau das verstehe ich unter Voranbringen. Dabei geht es mir nicht darum, möglichst viele Projekte gleichzeitig anzustoßen.
Mir geht es darum, die richtigen Prioritäten zu setzen, Menschen für gemeinsame Ziele zu gewinnen und Vorhaben mit Ausdauer zu begleiten. Viele Veränderungen brauchen einen langen Atem. Gerade deshalb ist es wichtig, Entscheidungen nicht nur bis zum ersten Beschluss zu begleiten, sondern bis sie im Alltag der Menschen tatsächlich Wirkung entfalten.
Ich bringe diese Ausdauer mit.
Und ich bringe die Bereitschaft mit, neue Wege zu denken, wenn die bisherigen nicht zum Ziel führen. Innovation bedeutet für mich nicht, alles anders zu machen. Innovation bedeutet, offen für neue Lösungen zu sein und Bewährtes mit guten Ideen weiterzuentwickeln. Dabei habe ich immer die gesamte Stadt im Blick.
Springe besteht aus zwölf ganz unterschiedlichen Ortsteilen – zwei davon sind jeweils „Stadt“, die anderen Ortsteile, Dörfer oder sogar ein Klostergut. Alle haben eigene Stärken, eigene Herausforderungen und eigene Ideen.
Vorankommen bedeutet für mich deshalb nicht, überall das Gleiche zu tun. Sondern gemeinsam zu überlegen, was jeder Ortsteil braucht – und gleichzeitig das große Ganze im Blick zu behalten.
Die Ortsräte sowie die Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister sind dabei unverzichtbare Mitgestaltende. Sie erleben ihren Ortsteil jeden Tag, kennen die Menschen, ihre Ideen und ihre Herausforderungen. Als Bürgermeisterin möchte ich diese Perspektiven regelmäßig aufnehmen – nicht nur, wenn Entscheidungen anstehen, sondern als festen Bestandteil einer guten Zusammenarbeit.
Das gilt für Bildung genauso wie für Mobilität, Wohnen, Klimaschutz, Wirtschaft, medizinische Versorgung, Ehrenamt und das Miteinander in unserer Stadt. Vorankommen bedeutet für mich deshalb nicht nur, „große“ Projekte umzusetzen. Vorankommen bedeutet, gemeinsam Zukunft zu gestalten. Im Kleinen wie im Großen.
Mich interessiert dabei besonders:
- Wo sehen Sie das größte Potenzial für Springe?
- Welche Idee sollten wir gemeinsam endlich anpacken?
Lerne mich persönlich kennen!
Auf einen Kaffee mit Petra Keck – bei euch zu Hause, im Verein oder im Betrieb Die besten Gespräche entstehen [ weiterlesen ]







